Was bewirken Umarmungen wirklich?

Berührungen sind für die Menschen sehr wichtig. Besonders wichtig ist die Umarmung für die Beziehungen, wobei gilt, je enger eine Beziehung ist, desto mehr darf man den Körper des anderen berühren. In diesem Artikel möchte ich mich nur auf die Umarmung und ihre Wirkung auf die Menschen, körperlich wie auch psychisch, begrenzen.

Die Umarmungen sind so viel mehr als nur eine flüchtige Berührung: sie können Trost spenden, Mut zusprechen, Freude ausdrücken und auch zeigen, dass man für die Person etwas mehr empfindet oder einfach, dass man zu ihr steht und sie unterstützt. Sie sind sehr hilfreich, um Gefühlen Ausdruck zu verleihen.

Bedeutung des Körperkontaktes

Um das wirklich zu verstehen, sollen wir in die Evolution der Primaten zurückblicken. Affen und Menschenaffen schaffen und erhalten ihre Beziehungen durch die soziale Fellpflege. Diese Pflege ist nicht nur damit verbunden Schmutz und Parasiten aus dem Fell und von der Haut zu entfernen, sondern ist auch mit dem langsamen Fahren durch das Fell verbunden was wohlige und angenehme Gefühle hervorruft. Das langsame Streicheln stimuliert die Tast-Neuronen, die nur in der beharrten Haut zu finden sind und die Informationen über Berührung, Schmerz oder Druck übermitteln. Diese speziellen Neuronen reagieren nur auf leichtes und langsames Streicheln und lösen im Gehirn die Freisetzung von Endorphinen aus. So betrachtet ist das menschliche Kuscheln mit begleitender Verhaltensweise wie Streicheln, durch die Haare mit der Hand fahren usw. vergleichbar mit der Fellpflege der Primaten.

Caucasian couple hugging on sofa

Arten der Umarmungen

In der ganzen Welt ist die Umarmung als allgemeine Gruß-Form anerkannt und sie ist abhängig von Kultur, Beziehung und Verwandtschaftsverhältnis. Darauf bezogen kann sie Vertrautheit, Liebe, Zuneigung oder Freundschaft ausdrücken. Man kann jemanden umarmen als Zeichen von Unterstützung, Trost oder Freude, woraus sich auch die Arten der Umarmung unterscheiden. So gibt es:

  1. Freundschaftlich Umarmung

Das ist die häufigste Art der Umarmung. So begrüßt man die Freunde oder Familienmitglieder, man gratuliert zum Geburtstag oder zu anderen Ereignissen. Das ist in der Regel eine ganz harmlose Umarmung, eine kurze Umarmung von 1-2 Sekunden, mit wenig Herzlichkeit.

  1. Spontane Umarmungen

Eine spontane Umarmung ist meistens kurz aber voll von Emotionen, also sehr herzlich. Man schließt jemanden in die Arme, um Freude zu teilen, genauso wie Trost zu spenden.

  1. Tröstende Umarmung

Das ist der beste Weg jemandem Trost zu spenden. Man spürt sofort: jemand ist für mich da, möchte mir helfen oder einfach nur im Schmerz und Leid beistehen. Auch diese Umarmung ist sehr herzlich und kann so lange dauern wie man es für richtig hält.

  1. Innige Umarmung

Das ist die schönste Umarmung, die ganz viele Emotionen vermittelt. Sie findet nur zwischen Paaren statt, aber manchmal können sich auch Freunde oder Familienmittgliedern auf diese Art in die Arme schließen. Diese Umarmung strahlt viel Wärme und Liebe aus.

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Wirkung der Umarmung auf Körper und Psyche

Generell gilt, dass man bei dem Umarmen in die intime Distanzzone eines anderen Menschen eindringt. in die man eigentlich nur mit einer Erlaubnis und beim Bestehen einer emotionalen Beziehung eindringen darf. Im Normalfall werden nur eng vertraute Personen in diesen Bereich zugelassen. Wenn fremde Menschen, in dem sie uns umarmen, in diese Intimzone eindringen, kann das in uns Unlustgefühle und manchmal auch Fluchtreaktionen auslösen. Sonst, wenn sie eine vertraute Person in die Arme nehmen, wird im Körper das so genannte „Kuschel-Hormon“ Oxytocin freigegeben, welches uns ein Gefühl von Wärme, Wohlbefinden und Geborgenheit vermittelt. Die bei einer Umarmung ausgeschütteten Hormone können auch zur körperlichen Gesundheit beitragen: sie können den Blutdruck senken, Angstgefühle lindern und auch gut für unser Herz sein. Mit fortgeschrittenem Alter sind die körperlichen Berührungen für die Gesundheit immer wichtiger. Die Umarmungen verringern das Gefühl der Einsamkeit und wirken Stress abbauend. Wenn wir jemanden umarmen, reduziert sich sofort die Menge von Stresshormon Cortisol im Körper. Eine gute Umarmung entlastet den Köper, lockert und öffnet ihn.

Spirituelle Auswirkung der Umarmung

Bei jeder Begrüßung, in der es zu einem körperlichen Kontakt kommt, findet der Austausch von feinstofflichen Energien statt. Wenn wir uns aber umarmen, sollen wir wissen, dass sich der Austausch der Energien, im Vergleich mit einer Begrüßung ohne Berührung, bis zu 100% verstärken kann. Allerdings kommt es auch bei einem intensiven Augenkontakt zum Energieaustausch. Das bedeutet, dass sich auch negative, destruktive Energien von einer z.B. toxischer Person durch die Umarmung mit unseren eigenen Energie mischen, bzw. in unserem Energiefeld haften bleiben und uns negativ stimmen können. Andersrum kann die Umarmung eines Menschen, der spirituell erwacht ist, an sich arbeitet und meditiert sehr vorteilhaft und sogar heilend auf unseren Körper, unsere Psyche und unser Energielevel wirken. Umarmt man einen Heiligen kann sofortige Heilung auf allen Ebenen passieren.

 

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