Nichts wird passieren, was nicht in uns selbst existiert!

DER MORGENKAFFEE mit Ana Blom
*** Nichts wird passieren, was nicht in uns selbst existiert! ***

Eine vage Behauptung! Nun, viele Weisheitslehrer sagen genau das! Wenn auch etwas im Außen passieren würde, was nicht im Einklang mit mir selbst ist, würde ich das nicht wahrnehmen können. Es gibt noch ein Sprichwort, das Ähnliches besagt: „Man kann in anderen nur das erkennen, was uns selbst innewohnt!“ Wenn ich etwas nicht in mir trage, wenn ich nicht mal weiß, das etwas existiert, kann ich das auch nicht erkennen. Ich würde es so deuten, dass es in meiner Welt, mit meinen tiefsten Überzeugungen, zusammen passt.
Ich versuche mir die jetzige Situation der Corona-Krise basierend auf dieser These zu erklären. Die Welt steht still. Das ist es, was ich im Moment im Außen wahrnehme. Das bedeutet, meine persönliche Welt steht zur Zeit still.
„Stimmt das?“, frage ich mich.

Ja, das könnte stimmen… So schlimm auch die Situation in Europa und in der Welt sein mag, die Situation fühlt sich gar nicht so schlecht an in meiner persönlichen Welt. Ich arbeite in den letzten paar Wochen nicht in dem Tempo wie es noch vor einem Monat der Fall war. Ich gehe viel mehr in die Natur, in unseren nahe liegenden Wald. Wir sammeln Heilkräuter. Ich backe Kräuterbrote. Ich koche auch viel mit den Pflanzen, die jetzt in ihrer Frische aus dem Boden sprießen. Nachmittags arbeite ich in unserem Garten und genieße die Schönheit der Blumen. Seelisch geht es mir im Moment sehr gut. Nach dem ich mich von dem ersten Schock erholt habe als die Grenzen geschlossen wurden (ich dachte, es bricht der Krieg aus! ) habe ich mich mit der Situation angefreundet und meine eigenen Stressbewältigungsmethoden aktiviert. Dann…

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