Hermetik: Wie innen so außen… und umgekehrt

„Hermetik: Wie innen so außen…und umgekehrt“ – Ein Artikel von L. Radtke, veröffentlicht in der Printausgabe der „Welt der Spiritualität“, Nr. 03/2013 (Den Link zur Internetseite des Autors finden Sie am Ende des Artikels.)

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Was machte meine Freundin um wieder eine attraktive Frau zu werden und was hat das mit der Hermetik zu tun? Wenn Sie die Antwort auf diese Frage erfahren möchten, dann lesen Sie einfach diesen Artikel weiter…

Wenn ihr denkt, ich werde das Gesetz „Wie Innen – so außen!“ jetzt hier theoretisch und wissenschaftlich auslegen, es erklären und die anderen, die das schon getan haben, entweder zitieren oder kritisieren, dann irrt ihr euch. Ich habe nicht die Absicht auch nur annähernd etwas davon zu tun. Woran  mir liegt ist, zu zeigen wie dieses Gesetz funktioniert, wie man es anwenden kann, um das eigene Leben qualitativ zu verbessern.

Die hermetischen Gesetze sind nicht etwas was man auswendig lernen soll, was man wie in der Schule aufzählen oder etwas darüber erzählen bzw. philosophieren soll. Das sind Gesetze, die das Leben schreibt und deshalb sind sie das Leben selbst. Wir wenden sie unbewusst an, ohne zu wissen welches Gesetz wir gerade benutzen und warum, sogar nicht einmal wissend, dass wir ein Gesetz benutzen. Sie zu benutzen, bedeutet zu leben. Die Pflanzen gedeihen aus dem Samen, ohne zu wissen warum sie das tun und wie sie das bewerkstelligen. Sie wachsen einfach. Die Planeten ziehen ihre Bahn um die Sonne, auch ohne zu wissen warum und wieso sie es tun, aber sie tun es. Das ist ihre Art des Lebens wie alles auf der Welt seine eigene Art des Seins, die eigene Art des Lebens hat und doch sind sie in ihrer Verschiedenheit alle gleich. Auch in ihrer Anwendung der „hermetischen“ Gesetze sind sie gleich. Warum ich dieses Wort unter Anführungsstriche setzte? Weil ich die Benennung „hermetisch“ gerne mit einem anderen Ausdruck getauscht hätte, der nach meiner Meinung besser dazu passen würde. Ich hätte diese Gesetze als Lebensgesetze benannt. So würde schon ihr Name ihre Anwendung bestimmen: sie im und für das Leben zu benutzen.

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Die Praxis – das Leben!

Wie ich schon sagte, diese Gesetze praktisch anzuwenden bedeutet zu leben. Vor einiger Zeit kam ich mit meiner guten Freundin ins Gespräch. Sie sah sehr gut aus. Hatte einen neuen Haarschnitt, wirkte gepflegt und was noch wichtiger ist, war mit sich und der Welt im Frieden, nicht nur dass sie nur so wirkte, sondern sie war auch zufrieden und glücklich. Ich musste ihr Aussehen und ihre optimistische, gute Ausstrahlung loben.

„Du siehst fantastisch aus!“  Ihr galt meine ehrliche Bewunderung

„Danke!“ lachte sie. „Du solltest mich vor einer Woche sehen!“

Na klar, wollte ich wissen – was war vor einer Woche und sie erzählte mir. Sie hatte sich einfach mies gefühlt. Tagelang ging sie lustlos durch das Haus, machte nur das Nötigste aber das Schlimmste war, dass sie sich selbst vernachlässigt hat. Ihre Haare hingen wirr, sie zog sich schlampige Klamotten an (sie waren doch so bequem!), und sie aß, ohne es zu merken, einfach unterwegs. Nebenbei.

Dieser Zustand dauerte einige Zeit, genauer gesagt bis zu dem Moment als sie auf die Waage stieg und feststellte, dass sie zwei Kilo in wenigen Tagen zugenommen hat. Das gab ihr einen Ruck etwas zu unternehmen. Obwohl sie sich auch weiterhin so lustlos und träge fühlte (sogar noch schlechter als zuvor wegen der zusätzlichen Kilos), überwand sie sich selbst und ihre eigenen Gefühle. Als erstes gönnte sie sich ein duftendes, erholsames, aufbauendes Bad, ging zum Frisör und ließ sich einen neuen Haarschnitt machen und zog sich auch im Haus hübsch an. Im Einklang damit wie sie sich äußerlich verändert hat, änderte sich auch ihr Befinden und sie fühlte sich viel, viel besser. Mit jedem Tun das etwas an ihrem Aussehen, ihrer Äußerlichkeit, änderte, änderte sich auch ihr Gefühl und sie fing an glücklich und zufrieden zu sein. Zuerst zufrieden mit sich selbst, dass sie überhaupt etwas unternommen hat und dann zufrieden mit dem Ergebnis, was wiederum eine Verbundenheit mit allem, mit sich und der Welt, hervorrief.

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