„Gesandte aus der Zukunft! Indizien für erfolgreiche Zeitreisen“ – Ein Artikel von Thomas Ritter, veröffentlicht in der Printausgabe der „Welt der Spiritualität“, Nr. 02/2011 (Den Link zur Internetseite des Autors finden Sie am Ende des Artikels.)

***

Zeitreisen sind ein beliebtes Thema der Science Fiktion Literatur. Das bekannteste Beispiel dafür dürfte George Orwells Roman „Die Zeitmaschine“ sein, der erst kürzlich wieder erfolgreich verfilmt wurde.

Doch bereits am 26, September 1988 veröffentlichten die Astrophysiker Michael S. Morris, Kip S. Thorne und Ulvi Yurtserver vom renommierten California Institute of Technology (CALTECH) in der physikalischen Fachzeitschrift „Physical Review Letters“ eine Theorie über Zeitreisen, welche den etwas umständlichen Titel „Wormholes. Time Machines and the Weak Energy Condition“ trug.

Dieser aufsehenerregenden Publikation zufolge müsste es einer technischen Hochzivilisation möglich sein, auf künstlichem Wege sogenannte „Wurmlöcher“, also Öffnungen in unserem Universum zu erzeugen, und diese durch Stabilisieren in Zeitmaschinen umzuwandeln. Das Thema wurde in wissenschaftlichen Fachkreisen mit starkem Interesse aufgenommen, wie zahlreiche Publikationen in anderen Fachmagazinen wie „Nature“ und „New Scientist“ zeigten.

Im Ergebnis erwiesen sich die von den drei amerikanischen Wissenschaftlern vorgelegten Kalkulationen als korrekt.

Im Jahr 1996 dann eröffnete der berühmte englische Physiktheoretiker Prof. Stephen W. Hawking vom „Department of Applied Mathematics and Theoretical Physics“ in Cambridge der erstaunten Öffentlichkeit, dass Zeitreisen grundsätzlich möglich sind, und zwar ohne eine Verwicklung in sogenannte „Zeitparadoxa“, die lange als das entscheidende Hindernis für Zeitreisen galten.

Der Buchautor Ernst Meckelburg nahm sich in einigen Büchern und zahlreichen Artikeln dieser Thematik an. Dabei vertritt er die einleuchtende Theorie, dass Ufos Zeitmaschinen aus der Zukunft sind, die von unseren eventuell mutierten Nachfahren gesteuert werden. Sie projizieren sich in die Vergangenheit, um diese zu studieren, und um eventuell korrigierend einzugreifen. Mit seiner Theorie lässt sich überzeugend das außergewöhnliche Interesse begründen, welches die Fremden offenbar an der Erde und ihren Bewohnern hegen. Immerhin sind es mehrere hundert UFO Sichtungen pro Jahr, für die sich keine „natürlichen“ Ursachen finden lassen. Außerdem erklärt Meckelburgs Theorie auch die bei UFO Sichtungen immer wieder beobachteten erstaunlichen Flugmanöver der fremden Maschinen, die der klassischen Physik augenscheinlich Hohn sprechen. Damit wären die Piloten der UFOs weniger „Außerirdische“, als vielmehr „Außerzeitliche“.

Es geht also nicht mehr darum, ob Zeitreisen möglich sind. Wir müssen uns nunmehr fragen, welche Indizien auf mögliche Eingriffe in unsere Geschichte durch Zeitreisende hindeuten.

Zunächst einmal dürfen wir davon ausgehen, dass es nicht nur bemannte Zeitreisen gibt, sondern das die Erkundung von Vergangenheit und Zukunft auf virtuellem Weg, also per Computer erfolgen kann. Bereits in den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts gelang es dem Jesuitenpater Ernetti, einen sogenannten „Zeitfernseher“ einen „Chronovisor“ zu realisieren, wie Peter Krassa in seinem Buch „Dein Schicksal ist vorherbestimmt“ anschaulich nachweisen konnte. Nach dem Tod Ernettis soll das demontierte Gerät in den vatikanischen Archiven eingelagert worden sein.

Im Jahr 1984 dann ereigneten sich im Haus des englischen Lehrers Ken Webster und dessen Lebensgefährtin Debbie Oakes merkwürdige Vorfälle. In Websters romantischen Meadow Cottage, einem auf uralten Fundamenten errichteten Haus unweit des traditionsreichen britischen Städtchens Chester kam es bereits während der Renovierungsarbeiten zu massiven Spukerscheinungen, deren Ursachen zunächst ungeklärt blieben.

Doch dann empfing Webster, ein eher rational denkender Zeitgenosse, der mehr an ökologischen Themen als am Paranormalen interessiert ist, auf einem ausgeborgten Schulcomputer Botschaften einer „Wesenheit“, die offensichtlich im 16. Jahrhundert während der Herrschaft Heinrichs VIII. „im gleichen Haus“ wie Webster gelebt haben will.

Die in einem reinen Spätmittelenglisch verfassten Computerbotschaften nahmen an Häufigkeit zu. Daraufhin nahm Webster eher zögerlich Kontakt mit dem Unbekannten auf. Dieser meldete zunächst mit dem Pseudonym Peter Wainman und später mit dem historisch belegten Namen Thomas Harden. Es entstand eine sensationelle Zweiweg Transkommunikation über Jahrhunderte hinweg. Dieser intensive Gedankenaustausch sollte knapp zwei Jahre dauern. Er umfasste mehr als 300 Mitteilungen und ermöglichte Webster einen interessanten Einblick in die Lebenswelt des damaligen England.

Für diese Kommunikation will Thomas Harden ebenfalls einen Computer benutzt haben, der ihm von einer „Zeitexperimentalgruppe 2109“ zur Verfügung gestellt wurde. Diese Experimentalgruppe griff nach mehreren Monaten in die Kommunikation zwischen Harden und Webster ein, und gab sich als Auslöser des Temporalkontaktes zu erkennen. Von den Experimentatoren aus der Zukunft erhielt Webster zahlreiche Informationen über das Zustandekommen von Zeitüberbr…

Sie müssen sich einloggen um ein Kommentar zu schreiben Login

Hinterlasse eine Antwort