Genetische Armut – gibt es so etwas?

Hast du dich je gefragt: was sind die Ursachen der Armut? Warum sieht es so aus, als ob manche Menschen dazu „verurteilt“ sind, arm zu leben? Und warum anderen der „Wohlstand wie von Himmel fällt“? Die Antwort ist einfach: die Menschen haben sich selbst so programmiert. Genetisch. Aber nicht durch unser DNA, sondern durch die Umstände unserer Umgebung, in der wir geboren und aufgewachsen sind.

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Vier Arten von Verhaltensweisen verursachen solche Situationen, die als Armut bezeichnen werden können. Natürlich steigen wir, wenn wir diese ändern, aus der Armut aus und bewirken unseren Wohlstand. Das was Armut oder Wohlstand verursachen kann ist:

  1. Unsere Denkweise

Wenn unsere Gedanken immer um Armut, Mangel und Unzufriedenheit kreisen, können wir auch nie Wohlstand, Reichtum und Glück erreichen. Wir verstärken oder erschaffen nur das neu, worauf unsere Aufmerksamkeit gelenkt ist, und worauf wir uns konzentrieren. Auch dann, wenn wir verschiedene Methoden erlernen wollen, um unsere Wünsche zu erfüllen, bestärken wir nur den Mangel, denn wenn wir etwas hätten, hätten wir keinen Wunsch nach der Erfüllung dessen gehabt. Egal wie du das wünschst, es bleibt ein Wunsch, der aus dem Mangel heraus entsprungen ist. Stattdessen lenke deine Aufmerksamkeit darauf was du hast und sei dafür dankbar. Das bedeutet nicht, dass man nicht wünschen soll, sondern dass man, bevor man etwas wünscht, sich dessen bewusst werden soll was man hat, wie reich man doch ist und man sich dafür bedankt. Erst danach kann man sich noch mehr, oder etwas anderes wünschen.

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  1. Geiz

Ich nehme an, du kennst auch diese Denkweise, die ich hier beschreiben werde. Vielleicht hast du auch eine solche Denkweise oder es war so in deinem Elternhaus oder im Haus deiner Großeltern. In jedem Fall ist das ein sehr verbreitetes Verhalten. Man hat zum Beispiel sehr schöne Kristallgläser im Schrank, aber man trinkt aus ganz einfachen. Diese Schönen werden  für besondere Anlässe aufbewahrt, die sehr oft gar nicht eintreffen. Oder im besten Fall zwei-drei Mal im ganzen Leben des Besitzers. Man hat Kaffeetassen aus Porzellan, aber man trinkt Kaffee aus  Keramiktassen, die noch dazu übrig geblieben sind aus dem Kaffeeservice, das zerbrochen ist. Oder man hat neue, schöne Bettwäsche, die im Schrank liegt, für den Fall „wenn die Gäste kommen“ und im Alltag benutzt man alte, geflickte Wäsche. Wie man einen Teil des Geldes für die „schlechten Tage“ spart, so bewahrt man auch gutes Besteck auf für die besondere Anlässe. Höre auf damit. Wenn du immer alles Gutes für die Zukunft aufbewahrst, wird sie nie kommen. Oder anders: bewahrst du es für die „schlechten Zeiten“, dann werden sie bestimmt auftreten. Wenn wir alle unsere Hoffnungen auf die Zukunft setzen, ist unsere Gegenwart tragisch, öde oder arm. Aus dieser Perspektive und solchem Verhalten können wir nie unsere Erwartungen bewahrheiten und aus der Armut Wohlstand erreichen…

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  1. Aschenputtel-Komplex

Dieser Komplex bezieht sich auf die Angst, Geld auszugeben. Man hat Angst etwas zu kaufen und dann kein Geld zu haben, wenn man etwas anderes „wirklich“ braucht. Man lebt in Armut und diese ständige Angst wirkt sich negativ auf unsere Psyche aus. Man soll immer daran denken, dass das Geld auch, wie alles andere, Energie ist und dass Energie fließen muss. Auch das Wasser das nicht fließt fängt mit der Zeit an zu stinken, so auch das Geld was man nicht verbraucht. Man solle ausgeben, um empfangen zu können, sonst gibt es keine Fluktuation. So ist es mit allem und auch mit dem Geld.

  1. Unbewusstes Programmieren 

Kinder, die in ärmlichen Verhältnissen aufwachsen, programmieren sich unbewusst auch in der Zukunft darauf, arm zu sein. Sie lernen und nehmen die Verhaltensmuster an, die der Armut entsprechen und holen dadurch selbst die Armut in das eigene Leben. Wohlstand und Reichtum wie auch Armut ist ein Zustand des Bewusstseins. Man solle sich von allem alten und kaputten trennen, Zerbrochenes wegwerfen und mit Ganzem und Schönen, was man sonst aufbewahrt hat, ersetzen. Man soll sich im Geiste reich fühlen, sich so verhalten und auf diese Weise neue Programme ins Unterbewusstsein setzen. Erst dann kann das auch unsere Gegenwart werden. Wie innen so auch außen!

 

 

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