Drei Richtlinien für eine gut gelungene Kommunikation

Die größte Zahl der Kommunikationsprobleme wird durch eine nicht stattfindende Kommunikation verursacht oder durch eine mangelhafte Kommunikation. Unser Lebensstil hat ein Phänomen mit sich gebracht: Kaum jemand kommuniziert richtig. Alle haben es eilig, sind mit sich selbst beschäftigt und haben keine Zeit, die sie jemandem anderen widmen und ihn/sie anhören möchten. Die Gespräche sind oberflächlich geworden und ergeben meistens keinen richtigen Sinn. Die Menschen von heute haben verlernt richtig zu kommunizieren. Man redet an einander vorbei. Man hört dem Anderen nicht wirklich zu, noch weniger versucht man zu verstehen, was der Andere uns durch seine Worte mitteilen wollte. Man interpretiert das Gesagte nach eigenem Sinnen und Denken. Oft spricht man auch nicht alles und ohne Vorbehalt aus, was man eigentlich so gerne sagen würde, besonders wenn es um die eigenen Gefühle geht. Eigentlich spricht man heute sehr selten über die eigenen Gefühle, alles aus der Angst heraus, sich zu entblößen, verletzlich zu zeigen und vielleicht (nach eigener Meinung) die schwachen Stellen zu offenbaren, welche dann der Andere ausnutzen kann, um uns zu verletzen. Wir nennen das: Man ist vorsichtig geworden. Also, die Kommunikation ist unvollständig und ungenau und lässt dem Anderen freien Raum für Spekulationen und eigene (fast immer falsche) Folgerungen. Auf diese Weise sind Ärger und Missverständnis vorprogrammiert. Und doch, das Verständnis und Annehmen des Anderen so wie er/sie ist, die aus einer ehrlichen und guten Kommunikation erfolgt, wie auch die offene Darstellung von eigenen Emotionen, ist der Schlüssel für gute zwischenmenschliche Verhältnisse wie auch für ein qualitativ besseres Leben. Die erste Richtlinie für eine gut gelungene Kommunikation ist:

  1. Hören Sie Ihrem Gesprächspartner richtig zu

Wenn jemand zu Ihnen spricht, dann hat er das Bedürfnis sich ihnen mitzuteilen. Hören Sie ihm aufmerksam zu, schauen Sie dem Gesprächspartner in die Augen und versuchen Sie seine Seele, sein wahres Wesen zu spüren und wahrzunehmen. Oft entstehen Missverständnisse,  weil wir nicht richtig zuhören und vielleicht nur den Anfang des Satzes wahrnehmen und schon „wissen“ wir was der oder die uns sagen will. Und wir nehmen vieles als persönlich an was sich eigentlich gar nicht auf uns bezieht. Deshalb wird geraten, gut zuzuhören und im Zweifelsfall (wenn man vielleicht nicht verstanden hat was uns mitgeteilt worden ist) klarzustellen: „Ich habe das Gesagte so verstanden. Ist es richtig?“ Und somit kommen wir zu der zweiten Richtlinie: 

  1. Verstehen Sie richtig und nehmen Sie das Gesagte an, ohne es zu bewerten

Manchmal ist das einzige was man sich überhaupt wünscht, jemandem alles von der Seele sagen zu können, alles was einen bedrückt, was weh tut, was einen bewegt… das alles mit jemandem zu teilen. In solchen Fällen braucht man keine Kommentare, keine Ratschläge, sondern nur Verständnis und das ohne Wertung. Man wünscht sich so wie man ist angenommen zu werden. In dieser technisch gut entwickelten Zeit kann man viele Informationen aus dem Internet holen. So wie es Vorteile hat, hat es auch Nachteile: jeder weiß alles. Aus diesem Grund ist es fast immer so, dass man in der Kommunikation unterbricht, verbessert oder belehrt wird, auch dann, wenn man in etwa nur den Wunsch hatte, angehört, verstanden und angenommen zu werden. Dadurch allerdings bricht jede Kommunikation ab oder endet in einem Streit.

  1. Interpretieren Sie nicht die Aussagen der Anderen

Das Schlimmste in einer Kommunikation ist, wenn man die ausgesprochenen Worte interpretiert und auf seine eigene Art deutet. Statt das Gesagte so anzunehmen wie es gesagt wurde, geben wir den Worten eine völlig andere Bedeutung, denn wir wissen sowieso besser was er/sie sagen wollte. Denken Sie immer daran: Sie sind nicht Besserwisser, denn jeder weiß ganz genau was er denkt oder empfindet und braucht nicht Ihre „Übersetzung“ von eigenen Worten und Gefühlen.

Leider muss ich feststellen, dass heutzutage eine gute Kommunikation verloren gegangen ist. Wir schreiben Mails, WhatsApps oder SMS Nachrichten, in denen wir eigentlich nur Belangloses oder sogar gar nichts über uns selbst mitteilen. Nichts von unseren Gedanken und besonders nichts von unseren Gefühlen. Eine persönliche Kommunikation, von Mensch zu Mensch, wenn man sie richtig durchführt, bringt uns viel mehr Zufriedenheit, menschliche Nähe und Wärme. Es liegt an uns, das zurück in unser Leben zu holen.

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