Hermetik – die spirituelle Tradition des Westens

Hermetismus ist ein sehr weites Gebiet, man kann sogar sagen, dass es fast unbegrenzt ist. Hermetisches Wissen kann der ganzen Menschheit gemein sein, kann sich auf westliche oder östliche Tradition beziehen, oder kann ein geheimes Wissen eine Gruppe von Menschen sein, dass meistens lokal bedingt ist. Außerdem kann es auch ganz individuelles Wissen sein, erlangt durch ausüben verschiedener Praktiken. Viele Bücher in der ganzen Welt und in vielerlei Sprachen beschreiben diese Thematik. Manche Werke befassen sich mit niederen, hermetischen Phänomenen, wie zum Beispiel Telekinese, Hypnose, Telepathie, Hellsehen und ähnlichem. Andere wieder setzten den Schwerpunkt auf nur ein Gebiet und betonen seine Wichtigkeit in hermetischer Tradition wie z.B. einige Teile der Kabbala, Meditation, Yoga, Sufismus u.s.w. Meistens ist Hermetismus gleichgestellt mit esoterischem Wissen wo auch Magie und Okkultismus ihren Platz finden. Vor allem handelt sich hier um geheimes Wissen, um so genannte Mysterien. Hermetisches Wissen ist weniger durch intellektuelle Anstrengung zu erwerben als viel mehr durch Erlebnisse und die damit verbundenen Erfahrungen. Eine praktische, effektvolle Wirkung ist hier nicht beeinflusst von der Menge des theoretischen Wissens. Der Schwerpunkt liegt in der Praxis und theoretisches Wissen dient nur dazu um eigene Erfahrungen richtig zu verstehen. Diese Lehre vermittelt die Erfahrung des einen, schöpferischen Prinzips im Universum, einer Kraft die hinter allem steht und die Welt im Innersten zusammenhält. Hermetismus hat tiefe Wurzeln in der weiten Vergangenheit. Dort waren Mysterien diejenigen, die dieses Wissen vermittelten und unterlagen der Geheimhaltung. Das kann man schon aus dem Wort selbst ersehen. Das lateinische Wort Mysterium bedeutet Geheimnis. Ein wichtiger Teil der Mysterien war das Gesetz der entgegengesetzten Kräfte im Universum nachzuvollziehen und zu verstehen.

Aus der Theorie kann man schon ein Grundwissen erwerben und wir können feststellen, dass wenn es um bestimmte Gesetze oder Eigenschaften geht sie bei allen Autoren gleich vorgetragen werden. Kommt es aber auf die Praxis an, können wir so viele Unterschiede entdecken wie es Autoren gibt. Das ist aber ganz verständlich, denn jeder erlebt eine gleiche Begebenheit auf eine eigene Art und Weise, also ganz individuell. Nehmen wir z.B. die Astral-Projektion.

Sie ist überall wie eine außer-körperliche Erfahrung beschrieben also wie die Trennung des Astralkörpers von dem physischen Körper.

Die Techniken wie wir diese Trennung erlangen können sind verschieden. Bei mehreren Autoren ist das Ergebnis des Nutzens bei gleicher Technik aber auch verschieden beschrieben, was auch verständlich ist. Einer braucht einen Monat des intensiven Übens um die Trennung zu erreichen, und ein anderer braucht mehrere Monate regelmäßiger Arbeit oder sogar mehrere Jahre um die Astral-Projektion zu beherrschen. Das Wissen welches wir auf diese Weise erlangen ist nicht zu vergleichen mit dem Wissen das man aus den Büchern kennt. Also, Bücher lesen ist gut aber die Techniken selbst durchzuführen bringt einem viel mehr.

Hermetik betont gerade das und in Schriften von echten Adepten kann man oft lesen: ein Gramm Praxis wiegt mehr als eine Tonne gelesener Bücher.

Das ganze hermetischen Wissen war schon in der Vergangenheit klassifiziert und durch Symbole erhalten und weiter gegeben worden. Einen wichtigen Stellenwert hat hier die Lehre von den kosmischen Elementen. Der Praktikant soll erlernen die kosmische Kräfte die du…

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