Fledermäuse sind Träger der für Menschen tödlichen Viren!

In den Fledertieren leben gefährliche Viren, an denen Menschen schwer erkranken und sterben können: Sars- und Mers-Coronaviren, Ebola- und Marburgviren. Auch das Corona Virus (wissenschaftlicher Name Sars-Cov-2, der als Erreger der jetziger Corona-Pandemie identifiziert wurde, ist von den Fledertieren auf Menschen möglicherweise übersprungen.

In welchem Zusammenhang könnten Menschen und Fledermäuse stehen? Was machen die Menschen falsch und wodurch verursachen Menschen selbst solche Katastrophen, wie die Ausbrüche der gefährlichen Krankheiten sind?

Fledermäuse sind Träger der für Menschen tödlichen Viren, dennoch bleiben sie gesund. Das liegt daran, dass ihr Immunsystem viel effektiver als das menschliche Immunsystem arbeitet. Es schüttet einen Wirkstoff aus, der Viren tötet. Können Wissenschaftler diesen Wirkstoff isolieren und aus ihm ein Medikament herstellen, das die gefährlichen Viren im menschlichen Organismus abtötet?

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Was haben die Menschen mit Fledermäusen gemacht und wie haben sie die Übertragung des Virus auf Menschen bewirkt?

Tja, kurz gesagt, sie haben eine Suppe aus dem Fleisch von Fledermäusen zubereitet und sie als ein essbares Gericht an die anderen verkauf!

Wissenschaftler sind sich fast einig, dass die Epidemie/Pandemie mit dem Covid-19 von dem chinesischen „Huanan Seafood Market“ in Wuhan ausging. Dort wurde neben Fisch und Geflügel auch das Fleisch von exotischen Tieren, darunter auch von Fledermäusen und Schlangen, angeboten. Dieser Ort wurde zum primären Infektionsort erklärt, da fast alle Erstinfizierten dort arbeiteten. Mehrere Medien berichteten bereits Ende Januar 2020, es könne eine Verbindung zur Fledermaussuppe geben, die dort verkauft wurde.

Bald hatten die Forscher ein so genanntes Coronavirus, wissenschaftlich Sars-CoV-2 genannt, als Erreger der späteren Pandemie identifiziert. Bei der Sequenzierung seiner Gene zeigte sich, dass es mit Viren verwandt ist, die sie zuvor in Hufeisennasen-Fledermäusen gefunden hatten.

Damit schien klar, dass der Erreger auf dem Markt von den Flattertieren auf den Menschen überging.

Der Übergang einer Krankheit von Tieren auf Menschen nennt sich in der Fachsprache der Biologen – Zoonose.

Beispiele für Zoonosen sind: Ebola- und Marburgviren, aber auch andere Typen von Coronaviren, die Epidemien wie 2003 das Schwere Akute Respiratorische Syndrom (Sars) sowie 2012 das Middle East Respiratory Syndrome (Mers).

Rätselhaft dabei ist, dass infizierte Menschen, sowie viele andere Säugetiere den Erregern erliegen, doch Fledertiere keine Krankheitssymptome entwickeln. Dabei tragen sie als Wirtstiere eine hohe Viruslast. Woran liegt das?

Warum Fledermäuse gesund bleiben, während Menschen von diesen Viren schwer erkranken und sterben?

Das ist deswegen, weil das Immunsystem von Fledermäusen anders arbeitet als das menschliche Immunsystem. Das Immunsystem von Fledermäusen ist um ein zigfaches aktiver und effektiver als bei Menschen und vielen Säugetieren. Der Körper von Fledermäusen produziert einen speziellen antiviralen Botenstoff namens Interferon-Alpha, der sie vor einer Erkrankung schützt. Dieser Botenstoff lähmt die Wirkung von Viren. Es werden aber gleichzeitig auch viele andere Botenstoffe ausgesondert, die generell entzündungshemmend wirken und Zellen vor den Beschädigungen schützen.

Solche starken Abwehrreaktionen zwingen die Viren sich anzupassen und so beginnen die Viren sich schneller zu vermehren, um die Verteidigung des Körpers doch noch überwinden zu können. Damit treten sie in eine Art von Wettlauf mit dem Immunsystem der Fledertiere, bei dem sich die Infektiosität der Viren verstärkt.

Gehen sie dann auf einen neuen Wirt mit schwächeren Abwehrkräften über, wie etwa den Menschen, dann stiften sie in dessen Körper tödliches Unheil.

Wenn wir aus dem Botenstoff Interferon-Alpha ein Medikament entwickeln würden und es den mit dem Covid-19 infizierten Menschen verabreichen würden, würde der Mensch das auch nicht überleben können.

Der antivirale Botenstoff Interferon-Alpha wird in der Regel erst dann in den Zellen der Fledermäuse produziert, wenn sich Viren in ihrem Erbgut einschleusen. Das löst eine Art des Virenalarms aus. Eine Zelle „warnt“ die andere vor der drohenden Vireninvasion.

So setzen manche Fledertiere Interferon-Alpha fortwährend frei, was die Viren im Zaum hält. Menschen, würden eine solche kontinuierliche Ausschüttung vom Interferon-Alpha vermutlich nicht überleben, weil die Ausschüttung der Interferon-Alfas auch eine umfassende Entzündungsreaktion mit den begleitenden Zellschädigungen hervorruft. Eine erhöhte Abwehrreaktion des Immunsystems bedeutet einen erhöhten Stoffwechsel, der immer die Freisetzung der sog. freien Radikale als Folge hat, die bekanntlich die gewebeschädigenden Moleküle sind. Der menschliche Körper kann sich nicht in diesem Maße aus eigener Kraft gegen die fortlaufend entstehenden Entzündungen wehren.

Dass Fledermäuse Entzündungen erfolgreich bewältigen können, ist einfach ein Ergebnis ihrer Evolution.

Fazit:

Wenn wir der Entstehung von neuen Krankheiten in der Zukunft vorbeugen möchten, bleibt uns Menschen nur eins übrig: Die Tiere in Ruhe lassen, nicht alles, was sich bewegt, essen!

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