Corona Virus und wahre Werte im Leben

NACH(T)GEDACHT von Ana Blom

***Von Corona und wahren Werten***

In Zeiten wie diesen sollte uns allen eigentlich klar sein, was einen wahren Wert hat und was wirklich wichtig im Leben ist.

Das Wichtigste überhaupt ist das LEBEN selbst! Dann die GESUNDHEIT! Wir alle haben schon den Spruch gehört, der besagt, dass ein kranker Mensch nur einen Wunsch habe und der sei, wieder gesund zu werden! Das ist so. Deshalb steht die GESUNDHEIT an der Spitze der Wichtigkeitsskala. Meine eigene Gesundheit und die Gesundheit meiner Liebsten – also die FAMILIE!

Keine persönliche und berufliche Selbstverwirklichung, keine Erleuchtung, kein Reichtum! Das oben Aufgezählte ist der wahre Reichtum für mich. Es ist eine Basis auf der ein glückliches Leben gedeihen kann. Es kann, wenn uns die Wichtigkeit dieser drei Sachen bewusst ist und wenn wir dankbar sind, dass wir sie haben! Denn, dass kann in sekundenschnell verloren gehen!

Vielleicht ist Corona deswegen gekommen, um uns daran wieder zu erinnern? Um uns auf die wirklichen Werte zu besinnen? Wer weiß… Ich analysiere jetzt die aktuellen Geschehnisse einfach aus einem philosophischen und spirituellen Aspekt.

Es ist ruhiger geworden in den Städten… Manche Städte in Europa sind wie leergefegt. Auch hier in Deutschland wurden Konzerte abgesagt, man darf nicht mehr die Fußballspiele live schauen, die großen Menschenansammlungen sind zurzeit aus Sicherheitsgründen nicht gestattet. Ob das übertrieben ist oder nicht möchte ich gar nicht als Thema in den Vordergrund stellen, sondern viel mehr liegt mir am Herzen, Ihnen eine Frage zu stellen: Ist das Tempo in dem die heutige Gesellschaft lebt (lebte) noch normal? Ist es normal, dass die Straßen der Großstädte jederzeit voll mit Menschen sind, die überall wie Ameisen herumkrabbeln? Dass wir ständig etwas brauchen und fast tagtäglich einkaufen gehen? Dass es in U-Bahnen und S-Bahnen, Bussen usw. proppenvoll ist, dass alle (hat man den Eindruck) immer irgendwo hin wollen?

Da ich in einem viel kleineren Ort lebe ist es nicht so bei uns, aber ich habe oft in meinem Leben die Großstädte erlebt und das tat mir nicht gut. Es machte mich nervös…unruhig und manchmal fast aggressiv. Kaum irgendwo konnte ich damals meine Ruhe finden. An der Uni war es ja auch immer proppenvoll. Bei manchen Professoren, die beliebt waren, haben die Studenten auf dem Boden gesessen, weil alle Plätze in dem Hörsaal besetzt waren. In den großen Krankenhäusern, wo ich als Studentin nebenbei gearbeitet habe, war ja auch immer Hektik und Hochbetrieb.

Gott sei Dank, lebe ich heutzutage nicht mehr so, nicht in diesem Tempo! Das zu schnelle Tempo des Lebens tut uns nicht gut. Die ständige Bewegung von Ort zu Ort, von Land zu Land tut uns auch nicht gut. Die Zahl der Menschen, die wir täglich sehen ist zu hoch! So haben die Menschen in der Vergangenheit nicht gelebt! Wir haben uns zwar an die ÜBERREIZUNG der Sinnesorgane einigermaßen gewöhnt (manche mehr und manche weniger), aber ich bezweifele, dass diese Art…

Sie müssen sich einloggen um ein Kommentar zu schreiben Login

Hinterlasse eine Antwort